Kadizas Glück

ein Theaterstück von Thea Brende

für Jugendliche ab 14 und Erwachsene

Spiel: Karla Hennersdorf, Nastasja Winzig

Regie/ Bühnenbild: Dorothea Derben

Dramaturgie/Assistenz: Imke Seidel+

Musik: Alexander Derben

Kostümbild: Lilly Stehling/ Ensemble

     
Kadiza und Sophie sind beste Freundinnen - dass sie unterschiedlichen Glaubensrichtungen angehören, war nie ein Problem. Auch als Kadiza Abdul kennenlernte und ihren muslimischen Glauben stärker praktizierte, hielten sie an der Freundschaft fest. Doch nun ist die Freundin verschwunden - hat sich auf eine Reise zu Abdul in den 'Dschihad' begeben, sagt man ihr nach. Einige Stunden vor ihrem Abflug schickt Kadiza eine SMS an Sophie zum Abschied. Sophie besteht darauf, dass sie sich ein letztes Mal treffen und Kadiza verabredet sich mit ihr. Sie haben nur wenige Stunden, um zu klären, welchen Wert ihre langjährige Freundschaft noch haben kann und ob es wirklich eine glückliche Fügung ist, der Kadiza folgen will.

Das Stück in der Inszenierung von Dorothea Derben richtet sich an Jugendliche und Erwachsene.

    
Kadizas Glück ist ein auf Recherche basiertes, frei erfundenes Theaterstück über Grenzen und Chancen einer christlich-muslimischen Freundschaft.

Termin: Mi, 07.12.16; 19.30
Kosten: 12 € / 7 € erm.
Ort: musa-Saal

Rock gegen Rheuma

... auch wenn Sie sich manchmal fühlen, dass Sie schon auf der anderen Seite angekommen sind. Das ist Blödsinn, die Lebenserwartungen sind gestiegen, mit 40 Jahren befinden Sie sich gerade in der Mitte Ihres Lebens, man kann noch mal so richtig neu anfangen…

Wenn man 50 Jahre ist, dann wäre es so, als wäre man 10 Jahre, na ja, so ungefähr… also tanzen Sie und schütteln Sie die Haare, frei nach seeed und „Deine Augen machen bling bling“, und alles ist vergessen:

Deine Augen geben meiner Welt wieder Glanz (aha), Du machst mich wieder ganz (ahaa), drück dir mein Herz in die Hand (ahaa), Baby, nimm es als Pfand (ahaa)…

Viel Spaß!


ACHTUNG! Jetzt ab 20 Uhr!!!

 

Termin: Fr, 09.12.16; 20.00
Kosten: 4,- €
Ort: musa-Saal

Die Rexis & das Polyester Orchester

Harry Colorado nimmt Euch mit auf eine Zeitreise in die goldenen 70er Jahre!Unter dem Motto: „Ein Herz für Schlager“ präsentiert Harry Colorado die Stars und Sternchen der bunten Schlagerwelt.

 

Die Rexis & Das Polyester Orchester

 

Harry Colorado und die Rexis nehmen das Publikum mit auf ihre Reisedurch die Zeit des Minirocks, der Schlaghosen, der Plateauschuhe, und der duften Melodien.

Die Zeit als Schlager noch Schlager waren, ist nicht vorbei: sie lebt mit den Rexis weiter. Fönwelle, Hotpants, Blumen im Haar und Liebe im Herzen machen diese Musik zur schönsten Sache der Welt! Es sind Lieder, die uns in den Armen liegen und von einer besseren Welt träumen lassen. Wie gut, dass es die Rexis gibt!!!In ständig wechselnden Rollen präsentieren die Sängerinnen und Sänger die Größen des Deutschen Schlagers der 70er Jahre. Neben „alten“ Hasen und Häsinnen, bekommen ebenso blutjunge Talente die Chance, die schönsten Lieder der Welt mit ihren Stimmen zu verzaubern. Eine neue Liebe wird dabei nicht nur im Kornfeld gefunden und der griechische Wein muss nicht zwingend im knallroten Gummiboot getrunken werden – atemberaubende Highlights kommen auf Euch zu!

„Du kannst nicht immer siebzehn sein“, „Fiesta Mexicana“, „Ein Bett im Kornfeld“, „Wunder gibt es immer wieder“ oder „Aber bitte mit Sahne“ sind nur einige der Hits, die jedes Konzert der „ Rexis“ schnell zu einem Party-Event mit Mitsing-garantie werden lassen. Und spätestens bei „ Ti amo“ liegen sich alle in den Armen, denn“ Tränen lügen nicht“!

Damit es auch musikalisch schmissig bleibt, haben sich die Besten der besten Musiker zum „Polyester Orchester“ zusammengefunden – eine Mischung, die keinen Taktstock benötigt, aber den Takt angibt.

So freuen wir uns, Euch mit Musik für Herz, Hose und Verstand, beglücken zu dürfen. Denn auch in diesem Jahr heisst es wieder:„Hossa, die Rexis kommen!“

Termin: Sa, 10.12.16; 21.00
Kosten: VVK: 11 € (zzgl. Gebühr); AK: 13 €
KULTURTICKET: 2 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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The Burning Hell

sind inzwischen wahrlich keine Unbekannten mehr in Göttingen. Auf vielen verschiedenen Bühnen brachten sie bereits die – größere oder kleinere – Menge zum Toben – zuletzt im Sommer 2015 auf der obscure-Sommerbühne im Dots-Innenhof. Nun kommen sie erstmals in die musa und es ist endlich Platz für alle, die sie hören wollen!!
The Burning Hell ist das Alter Ego des kanadischen Songwriters Mathias Kom. Um ihn herum scharte sich seit 2007 eine zunächst lose, handverlesene Gruppe von Musikern, mittlerweile, seit ihrem 2013er Album "People" (BB*ISLAND/Cargo) hat sich daraus eine feste Band geformt. Kom sprechsingt (oder ist das schon Rap?) in schönstem Bariton, und gibt damit klar den Rhythmus der Songs vor. Musikalisch ist das eine Art Folk-Pop-Indie-Rock, in klassischer Rockbesetzung, inklusive leadgitarrist. Ein charakteristisches Extra beim Sound von The Burning Hell ist Ariel Sharratt´s Klarinette. Das INTRO Magazin hat es mal als "Rumpel-Indie-Stadionrock und Schokokuss-Armageddon" beschrieben, und meint weiter: "Früher nannte das die Regierung Schröder noch Antifolk. In jedem Fall hat man es hier mit einer fantasievollen Haus-Party zu tun, die vom Geist der beteiligten Künstler (..) sehr gut lebt."Die Texte, wundersam-poetisch und humorig, sind voll scharfsinniger Beobachtungen, "a lesson in wit and nuance" urteilt das englische UNCUT Magazin. Und die Kollegen von Q nennen Kom einen People´s Poet, mit einer Weltsicht, die uns wissen läßt, daß gelegentlich auch die Guten gewinnen. Eincharakteristisches Extra gibt´s auch bei den Texten: immer wieder auftauchende Pop(star)referenzen -ob diesmal Jean Beaudrillard mit Public Enemy rappt, Elvis Presley Hand in Hand mit Michael Jacksonim moonwalk-modus dem Ende zustrebt, oder ein nahezu vergessenes one-hit-wonder wie Men WithoutHats als Katalisator jugendlicher Pop-Initiation herhält. War ihr letztes Bandalbum "People" noch verschiedenen Typen gewidmet, vom "Industrialist" über den "Travel Writer" bis zum "Amateur Rapper", steht auf „Public Library“ jeder der wortreichen Songs für eine Literatur-Sparte. Ordnung muss sein. Die Songs als Shortstories auszugeben bringt Kom´s ausnehmende Qualität als wortgewandten Geschichtenerzähler mal wirklich auf den Punkt. Da gibt’s einen Krimi, eine Musikerbiographie. Eine Liebesroman darf nicht fehlen, aber auch Science Fiction nicht...
Musikalisch ist es etwas ruppiger, rumpeliger als der Vorgänger - gleichzeitig gibt’s mehr Oppulenz und Variation auf der Bläserseite (Ariel). The Burning Hell bleiben weiterhin empfohlen für Freunde der besten Momente von The Wave Pictures, Adam Green, Jonathan Richman, Jeffrey Lewis etc. Und für alle Freunde von The Burning Hell, von Mathias´ markanter Bariton-Stimme, seinem scharfsinnigen Humor. Und dem beherzten, mitreißenden Verve mit dem die Band gerade in letzter Zeit live aufspielt. 
Jetzt ist die Band wieder in ihrem natürlichen Habitat - dem Tourbus anzutreffen. Seit den Anfängen touren sie ausgiebig, spielen mit großem DIY-Ethos in Wohnzimmern, Bars, Clubs oder einer Nervenheilanstalt in der französischen Provinz. Selbst einen Weltrekordversuch haben sie hinter sich: 10 Konzerte in 10 Ländern innerhalb von 24Stunden. Ölt eure Stimmern, möge die Show beginnen!

 

Präsentiert von:

Termin: Mo, 12.12.16; 20.00
Kosten: VVK: 13 € (zzgl. Gebühr); AK: 15 €
KULTURTICKET: 3 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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PowerDance

„Rock, Pop, Ethno & Electro zwischen Greatest Hit und Geheimtipp...!“ 

Termin: Fr, 16.12.16; 20.00
Kosten: Eintritt frei!
Ort: musa-Salon

Rainer von Vielen & Orange

Rainer von Vielen:

Vom Dresdener Ostpol bis zum Fusion-Festival, von der Tatort-Vertonung bis zum Oberammergauer Heimatsound, von der Basler Theaterbühne zum Streetartfestival, vom Wiener Protestsongcontest zum Anti-TTIP-Fest in Berlin trägt die Allgäuer Band ihren Bastard-Pop in die Welt. Aber vor 20 Jahren waren die Herren von Rainer von Vielen noch die Jungs, die sie heute vorgeben zu sein. Impulsiv, wild und schrankenlos - bereit das Leben trotz aller Widersprüchlichkeiten als Ganzes zu umarmen. Damals wie heute stand die Musik im Zentrum der Bewegung - die Insel der Verheissung, die Lösung aller Probleme. Inzwischen ist die Insel von den Jungs bewohnt und die Vegetation trägt die Früchte ihrer Arbeit. Auf dem Fundament der Freundschaft hat sich der Traum vom Musikerdasein in die Realität hinübergerettet. Der neue Song „Der Grösste Tag“ knüpft an dieses Gefühl an, in dem die Welt offen steht, alles möglich ist und der Schritt nach vorne nur gemacht werden muss. Folglich erforschen Rainer von Vielen neue Gewässer: mit Meeresboden-Bass, Dampflock-Drums, Treibjagd-Gesang, Breitwand-Gitarre, und Sonnenaufgangsrefrains fordert die Band „Mach dich nicht selber klein!“ und besinnt sich damit auf den Sound ihrer Jugend: laut, geradeaus, erdig und ein klein wenig grössenwahnsinnig.

 

Orange:

OYA – Die neue „Orange“ ist da!
Drei Jahre nach dem Live-Album „Ta Tha Ta“ ist es soweit: Das neue Studio-Album der Tribal-Dance-Band „Orange“ ist fertig und trägt den Titel: OYA!
Orange klingt gleichzeitig wie eine wild gewordene Herde Elefanten in der Steppe der Serengeti und ein in tiefer Meditation versunkener Koikarpfen im Kühlbecken eines Kernreaktors. 
Archaisch, hypnotisch, wild: Das Soundgeflecht aus massiven, energischen Trommeln & Percussions, Didgeridooflächen, verspielter Elektronik und der akrobatischen Stimmgewandtheit von Rainer Von Vielen bildet einen einzigartigen Klangkosmos, in dem sich das Bewusstsein versenken und das Tanzbein erheben kann.Mit 8 Tracks erscheint OYA als das bisher vielseitigste Album der Band,  mal energetisch pulsierend, dann wieder meditativ verzaubernd, auf jeden Fall aber weltumspannend verbindend. In jedem Stück steckt eine große Idee, und Orange schenkt jeder einzelnen davon genügend Zeit (kaum ein Track kommt unter 6 Minuten aus), um sich zu jener organisch trancenden Welle aufbäumen zu dürfen, wofür Orange seit jeher bekannt ist. 
Wobo Beyno!

 

 

Termin: Sa, 17.12.16; 21.00
Kosten: VVK: 16 € (zzgl. Gebühr); AK: 18 €
KULTURTICKET: 6 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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Rock gegen Rheuma

... auch wenn Sie sich manchmal fühlen, dass Sie schon auf der anderen Seite angekommen sind. Das ist Blödsinn, die Lebenserwartungen sind gestiegen, mit 40 Jahren befinden Sie sich gerade in der Mitte Ihres Lebens, man kann noch mal so richtig neu anfangen…

Wenn man 50 Jahre ist, dann wäre es so, als wäre man 10 Jahre, na ja, so ungefähr… also tanzen Sie und schütteln Sie die Haare, frei nach seeed und „Deine Augen machen bling bling“, und alles ist vergessen:

Deine Augen geben meiner Welt wieder Glanz (aha), Du machst mich wieder ganz (ahaa), drück dir mein Herz in die Hand (ahaa), Baby, nimm es als Pfand (ahaa)…

Viel Spaß!

ACHTUNG! Jetzt ab 20 Uhr!!!

Termin: Fr, 23.12.16; 20.00
Kosten: 4,- €
Ort: musa-Saal

Rock gegen Rheuma - DIE Silvesterparty mit DJ Albi

Alle Jahre wieder bringt Albi seine Schäfchen gut ins neue Jahr!

Es gibt jede Menge Sekt, Knabbereien und auch sonst einige Überraschungen...

Kartenvorverkauf unter www.albi-musik.de, an der RgRh-Abendkasse, an den bekannten Vorverkaufsstellen und natürlich in der musa.

Auch in diesem Jahr mit Live-Übertragung in den Salon!!!

 

Termin: Sa, 31.12.16; 20.00
Kosten: VVK: 9 € (zzgl. Gebühr); AK: 11 €
Ort: musa-Saal & Salon

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PowerDance

„Rock, Pop, Ethno & Electro zwischen Greatest Hit und Geheimtipp...!“

Termin: Fr, 06.01.16; 20.00
Kosten: Eintritt frei!
Ort: musa-Salon

Turbostaat

"Wir können alles und alles können wir sein" wurde sich bereits auf den letzten Fetzen unschuldiger Haut tätowiert. Seit Jahren wird lauthals die Aufforderung mitgeschrien, nicht so zu sein wie ich, sondern doch eher wie Deine Mutter. Die Frage, ob das Elternhaus oder gar der Kopf oder die gottverdammte Leere in nem viel zu kalten Herz der Grund ist, wird nach wie vor mit einem lapidaren „Wer weiß das schon“ beantwortet. Bei all dem wird nicht vergessen, dass es weiter geht. Voran! Voran! Und bevor sie im Sommer wieder ernten wollen und wir uns ins Maisfeld legen wollen, wird die Band, die für das hier verantwortlich ist, ein neues Album veröffentlichen. Selbstverständlich werden dann auch wieder Konzerte gespielt. Und genau aus dem Grund sitzen wir gerade zusammen, um zu erzählen, dass es eine neue Tour geben wird. Denn bei vier wird dann verreist und Du kommst mit…

Termin: Mi, 25.01.17; 20.00
Kosten: VVK: 19 € (zzgl. Gebühr); AK: 21 €
KULTURTICKET: 9 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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Metal Nite 2017

Eine harte Nacht mit:

    
Tombstone - Burden of Grief - Burried in Black - Rogash 

 

TOMBSTONE
Die Death-Metal Malocher Tombstone kommen aus dem westlichen Ruhrgebiet. Man kann wohl sagen, dass dies die ideale Schmiede für ihren von Dreck, Schweiß, Kraft und Gefühl geprägten Sound ist.
Was, wenn der Ruhrpott-Kumpel, der vor gar nicht langer Zeit das Bild im Ruhrgebiet geprägt hat, schon Metal gehört hätte? Sicher hätte er nach einem langen harten Arbeitstag - bei 2-5 Bier in seiner Stammkneipe um die Ecke - Bock auf ein paar Tombstone-Songs gehabt.
Die Band gibt es seit 2010,der Kumpel ist längst von der Bildfläche verschwunden. Das Gefühl ist geblieben: Trotz des Wandels steht Tombstone wie der Pott für ehrliche Typen und ehrliche Arbeit.
Death Metal mit all seinen Spielarten und Einflüssen spielte schon immer eine Rolle im Leben der 5 Musiker. Sie sammelten Erfahrungen in verschiedenen Bands bis das Leben sie zusammen brachte und der Schmelztiegel entstand, der nach dem Demo „ignition“ (2012) nun das erste Album „point of no return“ hervor bringt.
Jetzt steht es an erster Stelle, die Energie dieses Albums einzupacken, und Tombstone auf die Bühnen zu bringen – denn dafür ist diese Musik gemacht!
       
BURDEN OF GRIEF
Die Zeit ist wieder reif für ein neues BURDEN OF GRIEF Album! 4 lange Jahre sind ins Land gezogen seit dem letzten Album „Follow The Flames“ – 4 Jahre, in denen die Band alles andere als faul war. Nachdem „Follow The Flames“ kreuz und quer durch Europa live promotet wurde und die Band u.a. auch in fremde Länder wie die Türkei brachte, haben sich BURDEN OF GRIEF im letzten Jahr eine Auszeit genommen, um intensiv am neuen Album „Unchained“ zu arbeiten. Nachdem die Band auch schon beim Vorgängeralbum niemand Geringeren als die Produzentenlegende Dan Swanö ins Boot geholt hatte, der dem Album einen druckvollen aber vor allem natürlichen Sound verpasst hat, baute man auch dieses Mal auf die gute Zusammenarbeit und hat produktionstechnischnoch einige Schippen drauf gelegt. So fett und brachial wie auf „Unchained“ haben BURDEN OF GRIEF noch nie zuvor geklungen. Musikalisch hat es die Band geschafft, sich voll und ganz auf ihre Stärken zu konzentrieren, diese zu bündeln und in 9 bzw. 10 Riffmonster zu packen, die vor Energie, Melodien, Grooves und Abwechslung fast zu bersten drohen. Dieses Album in eine Schublade zu packen, sei denen überlassen, die neben ihren Socken auch ihre Musik feinsäuberlich in Schubladen geordnet haben möchten. In erster Linie kreist hier natürlich der Thrash-Hammer. Allerdings gibt es auf diesem Album so viele Elemente, die den klassischen Rahmen dieser Musikrichtung sprengen: neben mörderischen Grooves, zerbrechlichen Akustikparts und klassischen Twin-Guitar Soli, wurde auch wieder der Einsatz einer Hammond-Orgel nicht gescheut, da „Unchained“ neben den vielen Thrash Parts auch eine Menge klassische Rock- Vibes versprüht!Der Vorliebe, Ihren Vorbildern und Einflüssen in Form von Coversongs Tribut zu zollen, gehen BURDEN OF GRIEF auch auf „Unchained“ wieder nach. Auf der DigiPack Version gibt es 2 Bonus-Tracks, darunter eine Verbeugung vor Black Sabbath mit Dio in Form von „Neon Knights“
     
BURRIED IN BLACK
Die Hamburger Death Metal-Band Buried In Black wurde Anfang 2008 durch Ben Liepelt und Ron Brunke gegr¸ndet. In den Folgemonaten komplettierten Torsten Eggert, Sˆren Teckenburg und Etienne Belmar die Erstbesatzung. Stilfindung und Songwriting f¸hrten danach zu den Aufnahmen des Erstwerks, des 7-Song-Demos "Arms Of Armageddon". Dieses k¸rte das Metal Hammer-Magazin Deutschland in seiner Ausgabe 04/10 zum Demo des Monats. Hiermit wusste Buried In Black auch live im Vorprogramm von Maroon, Disbelief und All That Remains zu ¸berzeugen. Zudem spielte man diverse Headliner-Shows.Im Winter 2010/2011 unterschrieb die Band bei AFM Records und begab sich ins rkrdr Studio Hamburg. Das dort entstandene Album "Black Death" wurde im Sommer 2011 weltweit verˆffentlicht und seitdem live pr‰sentiert ñ u.a. als Support f¸r DevilDriver, Grave und Facebreaker.Mitte 2013 kam es dann zu einer Trennung im Guten. Ron Brunke konnte allerdings ein neues Team zusammenstellen und nacheinander Chris Grote, Meike Stoll, Beni Oster sowie Christof Stich f¸r die Band gewinnen. Getreu dem Motto "Totgesagte leben l‰nger!" war man Ende 2014 bereits wieder als Norddeutschlandsupport f¸r Debauchery auf Tour.2016 war schliefllich die Zeit f¸r ein brandneues Werk gekommen. Hierf¸r schloss die Band sich Bret Hard Records an und verˆffentlichte "DICIO" mit zehn intensiven Lebenszeichen. Dar¸berhinaus weitete Buried In Black seine Live-Aktivit‰ten aus und rockte in den Niederlanden als auch in D‰nemark. Summa summarum ñ einschliefllich der aktuellen Back-To-Attack-Tour / z.B. mit Cliteater hier und Decapitated dort ñ viel mehr als nur ein Neuanfang.
    
ROGASH
Hailing from Germany, ROGASH are five guys which dedicated their lives to the pure passion of death metal in winter 2009. After their first musical try-outs and some appearances at local underground shows , they released their first EP “ROGAN ERA” in 2010, which gathered a massive dose of praising feedback among the German metal community. Without having a record label or a booking agent ROGASH quickly enlarged their fanbase by playing more than “60” club shows in the last 2 years, followed by the first summer festival appearance at e.g. Chronical Moshers Open Air or Hell Inside Festival. Musically speaking, ROGASH is a band which combines typically Swedish melodic death metal sound structure, without rejecting influences from the straight forward American death metal style. Their debut album “SUPREMACY UNDONE” is set to hit the streets in Winter 2013/2014 via WAR ANTHEM RECORDS – so keep an eye if you dare!

Termin: Mi, 28.01.17; 20.30
Kosten: VVK: 10 € (zzgl. Gebühr); AK: 13 €
KULTURTICKET: 1 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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Von Wegen Lisbeth

Als „aufstrebende Berliner Indie-Band“ werden sie gern von der Presse betitelt. Das kann so nicht ganz korrekt sein, schließlich müssten sie dazu möglichst aus Großbritannien, Australien oder wenigstens Mühlheim an der Ruhr nach Berlin gezogen sein, um nach drei Monaten Berghain auf Labelkosten zwar völlig unzurechnungsfähig, dafür aber „total angekommen“ zu sein in dieser „totally inspirierenden“ Stadt. Die fünf Jungs von Von Wegen Lisbeth sind glücklicherweise ungewöhnlich anders. Kein Andreas Bourani. Kein Becks Ice. Kein Döner außerhalb von Berlin. Eher so Bärwaldpark.

Von Wegen Lisbeth selbst bezeichnen ihre Musik als Indie-Pop. Größtenteils wohl, weil sich dahinter alles verbergen kann. Wie soll man deutschsprachige Musik denn auch nennen, zu der neben der klassischen Gitarre-Schlagzeug-Bass-Instrumentierung auch ein Regenbogenachttästler (buntes Metallophon, empfohlen ab drei Jahren), ein japanisches Omnichord (elektrische Harfe, Wert 2,50€) oder eine Steeldrum (vergleiche: chinesische Wokpfanne) gehört? Dazu die feinsinnigen Texte von Sänger Matze, stets irgendwas zwischen bitterer Ironie, Großstadtmelancholie und brutaler Punchline. Außerdem immer entlarvend pointiert - und natürlich immer über Mädchen.

In den frühen Nullerjahren gründete sich die Band um ihre Mitglieder Matze (Gitarre/Gesang), Doz (Gitarre), Julian (Bass), Robert (Synthie) und Julian (Schlagzeug). Damals spielten sie noch Punk. Später fanden sie heraus, dass die Mädchen zu Ska lieber (und nackter) tanzten, sattelten anschließend auf Game-Boy-8-Bit-Musik um, bevor sie sich schließlich auflösten (weil man das halt so macht, siehe auch: Bar-25-Closing-Party), um nun die deutsche Musikszene aufzumischen.

Nachdem Von Wegen Lisbeth in ihrer Heimatstadt jeden noch so dreckigen Club bespielt hatten, wollten sie raus in die große, weite Welt. Ähnlich wie Frodo Beutlin, der plötzlich Besuch von Gandalf bekommt, fanden die Jungs es zwar im heimischen Berlin ganz gemütlich, ließen sich aber schließlich von AnnenMayKantereit dazu überreden, als Support mit den Kölnern quer durch die Republik, Österreich und die Schweiz zu touren. Neben einigen unvergesslichen Konzerten, von denen die meisten jedoch dank Freigetränken letztendlich doch vergessen wurden, erspielte sich die Band eine beträchtliche Fangemeinde. So ging es nach zahlreichen Festivals schließlich im Herbst 2015 auf die erste eigene Tour, 2016 folgt unter anderem eine Support-Tour für die Deutsch-Rock-Legenden von Element Of Crime sowie das Albumdebüt „GRANDE“.

Man könnte fast meinen: Schade, dass mein einstiger Geheimtipp jetzt angeblich die nächste große Indie-Hoffnung ist. Alles größer. Alles professioneller. Alles fremdbestimmt. Von Wegen Lisbeth wollten sich aber noch nie sagen lassen, was sie zu tun oder zu lassen haben. So produzieren die fünf ihre Videos am liebsten immer noch selbst und schaffen dabei ganz ohne Retro-Filter und Street-Art-Ruinen-Hintergrund kleine Kunstwerke. Das Bühnenbild wird trotz eines Major-Label-Vertrags selbst zusammen gezimmert, die T-Shirts selbst designed und gesiebdruckt. Alles beim Alten also. Immer noch handgemachte Musik. Und definitiv immer tanzbar.

Von Wegen Lisbeth wird 2016 definitiv GRANDE!

 

Termin: Sa, 04.02.17; 20.00
Kosten: VVK: 16 € (zzgl. Gebühr); AK: 19 €
KULTURTICKET: 6 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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Figurentheatertage: Kaspers Wurzeln

Kaufmann & Co, Berlin / Molnár & Bettini, Italien

 

Poetische Reise in die Unterwelt auf der Suche nach der GroßmutterFür alle ab 14 J. geeignet 

Dauer: 70 Minuten 

Mit den traurigen, mottenzerfressenden Puppen seines Großvaters steht Herr Molnár da. Als Kind hat er sich gegruselt vor diesen Puppen. Jetzt sollen sie zurück ans Licht – auf die Bühne. Nur: der Kasper fehlt. Einer von den Überlebenden muss also die Rolle des Kaspers übernehmen. Und schon geht die Geschichte los, wie Kasper am Tod vorbei in den Orkus steigt um seine Großmutter zu retten.„… Die Inszenierung mit den ausdrucksstarken Handpuppen ist poetisch und pfiffig, komisch und gruselig zugleich. Auf der Drehbühne, die lebt wie die Figuren und herumwirbelt im Unterweltswind, mischen sich traditionelle verdeckte Spielformen mit Objekttheater – Elementen und Schauspiel zu einem zauberhaften Ganzen“ (FLZ Oktober 2012)

 

Spiel: Alexandra Kaufmann, Eva Kaufmann, Gyula Molnár

Konzept & Regie: Gyula Molnár, Francesca Bettini 

     
Alexandra und Eva Kaufmann studierten Puppenspielkunst in Berlin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ 2005 gründeten sie Kaufmann & Co. Literarische Geschichten, sowie Geschichten aus dem Leben und der Mythologie dienen als Inspirationsquellen für ihre Inszenierungen, mit denen sie sich hauptsächlich an Erwachsene und Jugendliche wenden. Gyula Molnàr arbeitet als Theaterschauspieler, Autor und Regisseur. Mit seiner Arbeit beeinflusste er das europäische Objekttheater entscheidend. Seine Inszenierung von „Drei Kleine Selbstmorde“ gehört zu den Klassikern dieses Genres.

 

www.kaufmann-co.de

 

 

Termin: Sa, 18.02.17; 20.00
Kosten: 16,- € / 13,- €
Ort: musa-Saal

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Rantanplan

21 Jahre RANTANPLAN.

Das sind 21 Jahre Ska Punk in Deutschland. 

21 Jahre tanzen zu guten Texten. 

Und das 21 Jahre ohne Atempause.

 

Musikalisch müssen RANTANPLAN schon lange niemandem irgendwas beweisen. Ausser sich sielbst. Und sie tun es! Dem Tod im Herzen der Deutschen begegnen RANTANPLAN auf ihrem 9. Studioalbum „Licht und Schatten" mit Liedern, welche an Intensität und Intention ihresgleichen suchen. 

Wurde auf dem Vorgänger PAULI (2013) noch ordentlich auf die Tube gedrückt, durchdringt „ ich und Schatten“ mit verblüffender Melancholie und Scharfsinnigkeit. Der Vierer aus St. Pauli setzt die Messlatte im wieder ein bisschen höher.

 

Und wer zu blöd für die Texte ist kann sie trotzdem mitsingen.

"Wenn die Revolution nicht tanzbar ist, sind wir nicht mit dabei"

Intelligenter kann Tanzmusik nicht sein.

 

Termin: Do, 02.03.17; 21.00
Kosten: VVK: 17€ (zzgl. Gebühr); AK: 20 €
KULTURTICKET: 7 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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Phillip Boa and the Voodooclub

Phillip Boa and the Voodooclub sind eine der renommiertesten deutschen Bands überhaupt: Ihre Werke kennt (wissentlich oder unwissentlich) irgendwie jede/r und sie sind als eine der wenigen deutschen Bands auch international von Kritikern und Fans anerkannt. So schaffte die Band als einzige deutsche Band, circa 10 ´Single of the Week´ und 4 ´Album of the Week´ Auszeichnungen in den britischen Musikmagazinen wie dem NME zu bekommen. 
In Deutschland gelten sie als unbestechlich, Boa ist wegen seiner Weigerung, in kommerziellen Medien präsent zu sein, eine Art Gallionsfigur der Independentszene.  Phillip Boa gilt heute mehr denn je als relevanter deutscher Songwriter mit einem eigenen, zeitlosen, international klingenden Musikstil. Boa´s Texte schwanken zwischen Größenwahn und Selbstzweifel, vor Zynismus tropfenden Bildern, oft sehr persönlich; aber nie eindimensional und immer irgendwie heiter und sonnig innerhalb seiner ganzen Apokalypsen. Seine Beobachtungen von Menschen, unserer Gesellschaft etc. etc. sind scharf und bisweilen undefinierbar. Wegen der "lässigen Selbstironie" und dem sehr markanten, bisweilen bitterbösem Pop-Lyrikstil bescheinigte der NME (London) Boa "einer der Besten des Kontinents" zu sein. Selbst Spin (USA) würdigte die Individualität des Voodooclubs.
Mit seiner Hymne "Kill Your Ideals" manifestierte Boa sehr früh seine Haltung: "Kunst ist Kunst und artfremde Unterstützung etwa durch Industrie, Werbung, Sponsoring, TV-Vermarktung etc. ist abzulehnen." Dass Boa durch diese stolze Haltung in den Jahren 2000 bis 2010 unterging und weitestgehend durch die Medien ignoriert wurde, änderte seine Haltung allerdings nicht im Geringsten. Diese Einstellung hat sich spätestens seit 2011 und endgültig mit seinem aktuellen Album LOYALTY bezahlt gemacht, auf dem er wieder mit Pia Lund zusammen arbeitete. Phillip Boa and the voodooclub sind zurück – kreativer und überzeugender denn je. Viele ausverkaufte Konzerte in sämtlichen Teilen der Republik zeugen von ständig wachsender Anerkennung und Respekt vor seiner Einstellung und der Zeitlosigkeit seiner vielen Songs. Zudem ist seine Band in einer bestechenden Form, ist eine "gnadenlose Soundmachine" und erspielt sich mehr und mehr auch junges Publikum. 
Und das auch in Göttingen – In der musa - Geh dahin!!!

Termin: Do, 09.03.17; 20.00
Kosten: VVK: 28 € (zzgl. Gebühr); AK: 34 €
KULTURTICKET: 18 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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FatCat

Die fette Katze geht um!
Sie geistert nachts auf üppigen Grooves durch Freiburgs Keller, bläst den Feierbedürftigen frischen Wind um die Ohren, fährt ihnen kräftig in die Beine, und lässt sie mit einem dicken Strahlen im Gesicht stehen, nur um sich am nächsten Tag als stattlicher Muskelkater wieder in Erinnerung zu rufen.
Eine pralle Portion “New Funk” hat der spendable Stubentiger immer mit dabei, und die verteilt er leidenschaftlich gerne an seine Freunde.
FATCAT bringt korpulente Beats, stramme Horns, deftige Soli - und als Sahnehäubchen eine unvergleichliche Soul-Stimme.
Die musikalische Finesse ist dicht verpackt in freshe, kompakte Songs, die bei Live-Auftritten ausgiebig gewürzt und geschärft werden.
Und Ihr fragt Euch noch, wie die Mieze so fett geworden ist?

Termin: Sa, 08.04.17; 21.00
Kosten: VVK: 13 € (zzgl. Gebühr); AK: 16 €
KULTURTICKET: 3 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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