Rock gegen Rheuma

... auch wenn Sie sich manchmal fühlen, dass Sie schon auf der anderen Seite angekommen sind. Das ist Blödsinn, die Lebenserwartungen sind gestiegen, mit 40 Jahren befinden Sie sich gerade in der Mitte Ihres Lebens, man kann noch mal so richtig neu anfangen…

Wenn man 50 Jahre ist, dann wäre es so, als wäre man 10 Jahre, na ja, so ungefähr… also tanzen Sie und schütteln Sie die Haare, frei nach seeed und „Deine Augen machen bling bling“, und alles ist vergessen:

Deine Augen geben meiner Welt wieder Glanz (aha), Du machst mich wieder ganz (ahaa), drück dir mein Herz in die Hand (ahaa), Baby, nimm es als Pfand (ahaa)…

Viel Spaß!

ACHTUNG! Jetzt ab 20 Uhr!!!

Termin: Fr, 26.08.16; 20.00
Kosten: 4,- €
Ort: musa-Saal

PowerDance

„Rock, Pop, Ethno & Electro zwischen Greatest Hit und Geheimtipp...!“

Termin: Fr, 02.09.16; 20.00
Kosten: Eintritt frei!
Ort: musa-Salon

Das Rumi-Projekt

Lieder und Gedichte des Sufipoeten, Worldjazz und Derwischtanz 

„Ohne die Liebe ist jede Musik nur ein Geräusch“ Rumi 

 

Das Rumi-Projekt verbindet Gedichte und Lieder des Sufipoeten und Mystikers Maulana Rumi (1207- 1273) mit orientalischem Worldjazz und Derwischtanz. Traditionelle Instrumente und Stücke werden mit jazzigen und lyrischen Improvisationen in Einklang gebracht und die Gedichte in einer modernen Sprache neu interpretiert. Kaum ein Dichter versteht es so wie Rumi, die ewige Liebesgeschichte zwischen Göttlichem und Menschlichen in Worte zu fassen und als interkulturelle Botschaft in die Welt zu bringen.
Konzerte des Rumi-Projekts sind auch ein Fest des Herzens.

 

Neue CD: Das Flüstern des Geliebten (2015): neben der Poesie von Rumi, die in ihrer modernen deutschen Interpretation weiterhin im Mittelpunkt steht, werden auch Lieder der persischen Dichterin Tahereh Ghoratolein und des Rumivorgängers Nizami gesungen. Ein hebräisch/arabisches Friedenslied steht am Ende der CD als Beitrag für eine interkulturelle Welt im Sinne von Rumi.

 

Musikalische Besetzung: 

Dieter Halbach - Gesang, Rubab, Ud, Saz, Gitarre

Parageet B. Kircher - Alt & Sopransaxofon, Keyboard

Christoph Strünke - Udu-Tontrommel, Waterdrum, Rahmentrommel

Moussa Rosenfeld - Ney-Rohrflöte, Rahmentrommel, Tombak, Derwischtanz

Maria Tacke - Gesang & Geige

 

Komm, komm, wer immer du bist! 

Komm, auch wenn du tausendmal deine Versprechen gebrochen hast!

Komm, komm, ob du Jude, Christ oder Moslem bist. Komm!

(Inschrift auf Rumis Grab in Konya)

     

www.rumiprojekt.de

Termin: Fr, 02.09.16; 20.00
Kosten: 15,- € / 10,- € erm.
KULTURTICKET: 5 €!!!
Ort: musa-Tanzraum

Genug!

präsentiert von : Das Mobiltheater

 

Die wechselvolle Lebensgeschichte der Maria de Maria

Ein Theaterstück in 6 Szenen 

 

Wie viel ist genug? Wenn das Schicksal Deine Tasse mit Leid füllt, wann sagst Du„Genug!“? Und wenn Glückseligkeit in Hülle und Fülle vorhanden ist, sagst Du überhaupt irgendwann „Genug!“?

Wann ist genug„Genug!“? 

 

Wie viel müssen wir vom Leben einer Person erfahren, um diese Person tatsächlich zu kennen? Reichen ein halbes Dutzend Schlüsselmomente? Topp, die Wette gilt (sagte doch einst Mephisto)! Lustiges, trauriges, absurdes, nachdenkliches Theater verspricht „Genug!“. 

Termin: Sa, 03.09.16; 20.00
Kosten: 8,- € / 6,- € erm.
Ort: musa-Saal

Cross Culture

Regionales InterKulturForum 

 

Ob neu zugewandert oder alteingesessen, ob mit oder ohne Migrationsbiografie – Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen verändern die Gesellschaft. 

 

Zunehmende Internationalisierung, weltweite Migration und Fragen zur Transkulturalität stehen aktuell im Fokus der gesellschaftspolitischen Diskussion.

 

Interkulturelle Öffnung heißt immer auch, Routinen zu unterbrechen und institutionelle Rituale zu verändern. Wie der Kulturbetrieb mit diesen Veränderungen umgeht und sich den damit verbundenen Herausforderungen stellt, soll mit Expertinnen und Experten aus Kultur, Migration und Wissenschaft sowie Künstlerinnen und Künstlern in Göttingen diskutiert werden. 

 

Eine Veranstaltung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Kooperation mit dem Kulturzentrum musa

Termin: Mi, 07.09.16; 10.00 - 16.30
Kosten:
Ort: musa

Rock gegen Rheuma

... auch wenn Sie sich manchmal fühlen, dass Sie schon auf der anderen Seite angekommen sind. Das ist Blödsinn, die Lebenserwartungen sind gestiegen, mit 40 Jahren befinden Sie sich gerade in der Mitte Ihres Lebens, man kann noch mal so richtig neu anfangen…

Wenn man 50 Jahre ist, dann wäre es so, als wäre man 10 Jahre, na ja, so ungefähr… also tanzen Sie und schütteln Sie die Haare, frei nach seeed und „Deine Augen machen bling bling“, und alles ist vergessen:

Deine Augen geben meiner Welt wieder Glanz (aha), Du machst mich wieder ganz (ahaa), drück dir mein Herz in die Hand (ahaa), Baby, nimm es als Pfand (ahaa)…

Viel Spaß!


ACHTUNG! Jetzt ab 20 Uhr!!!

 

Termin: Fr, 09.09.16; 20.00
Kosten: 4,- €
Ort: musa-Saal

PowerDance

„Rock, Pop, Ethno & Electro zwischen Greatest Hit und Geheimtipp...!“ 

Termin: Fr, 16.09.16; 20.00
Kosten: Eintritt frei!
Ort: musa-Salon

30plus-Party

„vier Jahrzehnte auf zwei Ebenen“

Jedes Mal wieder ein Erlebnis, die Woggon 30plusParty gehört zweifelsohne zu den außergewöhnlichen Partys in unserer Region – anziehend anders:

 Bei Woggon fühlt man sich einfach wohl.  Zwei Tanzflächen, zwei Bars, Cocktails, die munden, erfreulich gute Musik erfreulich guter DJs und eine Menge lustiger Leute.

 

Termin: Fr, 30.09.16; 20.00
Kosten: 5,- €
Ort: musa-2-Floor

Jamaram

Der Reggae&Rock&Roll Zirkus JAMARAM ist und bleibt ON THE ROAD!

16 Jahre JAMARAM mit weit über 1.500 Liveshows in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt – und kein Ende in Sicht! Die Gigmonster aus dem Süden der Republik sind permanent auf Tour und freuen sich mit euch auf feucht-fröhliche Eskalation in den Clubs und auf Festivals.

Auch im 16. Jahr der ereignissreichen Bandhistory lassen sich JAMARAM, nach jahrelangem Roadtrip längst zur Zirkusfamilie zusammengeschweisst, in keine Genre-Schublade pressen. Inspiriert von Reisen und Tourneen in über 20 Ländern, gibt's ausgehend vom Grundkanon Reggae&Dub in der explosiven Liveshow on Top noch Ska&Latin&Pop, ne geballte Ladung Balkan Beats&Afrobeat auf die Ohren und fertig ist der Cocktail, der Fans und Band besoffen macht vor Glück. Wer Bock hat auf erstklassiges Live-Entertainment sollte sich dieses Monsterspektakel nicht entgehen lassen… Nichts wie hin und abgehen wie Popcorn oder einfach nur staunen!

Momentan arbeiten die 8 Workaholics in Sachen Reggae&Rock&Roll übrigens an ihrem nächsten Longplayer, der 2017 erscheinen wird. Es wird eine punchige urbane Mixtur aus altbewährten und zeitgeistigen Styles zu hören geben. Der aktuell anstehende ausgiebige Südamerikatrip wird vermutlich ebenfalls deutliche Spuren hinterlassen auf dem Album, man darf gespannt sein. Jamaram werden es auf jeden Fall auch in Zukunft saftig krachen lassen und ihr seid hoffentlich dabei. 

 

Termin: So, 02.10.16; 21.00
Kosten: VVK: 15 € (zzgl. Gebühr); AK: 18 €
KULTURTICKET: 5 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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I-Think-I-Spider-Festival 2016

Auch in 2016 schallt es laut durch Göttingens Straßen: I THINK I SPIDER !!

     
Das I Think I Spider-Festival positioniert sich wie gewohnt fernab glitzernder Mega-Star-Veranstaltungen. Hier geht es um geile Bands, tolle Konzerte und eine schnieke Fete. Präsentiert wird die Veranstaltung vom Göttinger Extratip, dem Stadtradio Göttingen und Spider Promotion.

 

Das Line Up ist gewohnt „extra-ordinär“:

Mit ICH KANN FLIEGEN haben wir die niedersächsische Indie-Band Nummer Eins gewinnen können. Vier Jahre sind seit dem Erscheinen ihres Debüts vergangen. Nun sind Ich Kann Fliegen mit neuen Songs zurück. Lauter sind sie geworden, vielleicht auch wütender. Aber auch ehrlicher, intimer. Ich Kann Fliegen lassen uns teilhaben an ihrem Leben als Band und an ihren Gefühlswelten. Hinter den vier hannoverschen Jungs liegen turbulente Jahre mit vielen Höhen und Tiefen, und das hört man. Befreit kann die Band jetzt endlich aussprechen, was sie auf der Seele hat. Die Gitarren dürfen wieder pfeifen, die Stimmen wieder kratzen. Ich Kann Fliegen klingen im Jahr 2016 mit ihren neuen Album „Alles Flimmert“ so frisch wie nie.
KYLES TOLONE sind die aufstrebende Band Göttingens. Amerikanische Rockmusik mit starker Stimme! Im Herbst touren die Jungs mit den südafrikanischen Superstars The Parlotones europaweit, bevor sie am 29.10. beim I Think I Spider Festival die Bühne entern. 
FINDER aus Soltau stehen für eine musikalische Mischung aus HEISSKALT und BIFFY CLYRO. Anfang Oktober wird das Trio in einer der bekanntesten TV Shows Deutschlands auftreten. Die Band tourte bereits europaweit als Support von Marathonmann und hat dieses Jahr ihr Debütalbum veröffentlicht.

TOM SCHREIBERS BLUME stehen für deutschprachigen Indie-Pop mit Anlehnung an Jupiter Jones oder auch Johannes Oerding. Mal gefühlvoll-melancholisch, mal positiv-tanzbar.

    
Freut Euch auf grandiose Bands und einen fantastischen Abend in der Göttinger Musa! Nach dem Motto: „Bunt statt braun“ gibt es am 29.10.2016 eine bunte Tüte bester Musik aus Indie, Pop, Rock und Alternative.

Voraussichtliches Line Up (ohne Gewähr):

19:30 Uhr TOM SCHREIBERS BLUME (Indie-Pop aus Gö)  

20:30 Uhr FINDER (Alternative Rock aus Soltau)

21:30 Uhr KYLES TOLONE (Alternative / Rock aus Gö)

22:30 Uhr ICH KANN FLIEGEN (Indie Rock aus Hannover)

 

 

Termin: Sa, 29.10.16; 19.30
Kosten: VVK: 8 € (zzgl. Gebühr); AK: 13 €
KULTURTICKET: 3 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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Dritte Wahl

Die Rostocker Punk-Band Dritte Wahl trat zum ersten Mal im Herbst 1988, also noch im Untergrund der DDR-Kultur auf. In ironischer Anspielung auf ihr eigenes Spielvermögen sowie der gesellschaftlichen Bedeutung von Menschen mit Widerspruchsgeist nannten sie sich „DRITTE WAHL“. In Ur-Besetzung spielten sie mit Marko „Busch'n“ Busch als Frontmann und Toralf „Holm“ Bornhöft am Bass, der die Band aber 1991 verließ. In der Trio-Besetzung mit Busch'n (Gesang, Bass), Gunnar Schröder (Gitarre, Gesang) und Jörn „Krel“ Schröder (Gesang, Schlagzeug) erlangten sie deutschlandweite Bekanntheit und beachtliche Erfolge in der deutschen Punkszene.

Dritte Wahl spielen Deutschpunk mit deutlichen Metal-Einflüssen und singen sehr direkte, politisch-kämpferische, linke Texte, für die es zu DDR-Zeiten die damals üblichen staatlichen Repressalien gab.

Mit ihrem Song „Macht die Augen auf“ nahmen sie kritisch zu den Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 Stellung. Das Lied „Mainzer Straße“ behandelt die Räumung der Mainzer Straße, Berlin im Jahr 1990.

Am 17. Januar 2005 verstarb der 35-jährige Busch'n an Magenkrebs. Die verbleibenden Mitglieder wollten die Band nicht auflösen, sondern ihre Karriere fortsetzen (dies war auch ein ausdrücklicher Wunsch von Busch'n). Seit dem 19. April 2005 spielt nun Stefan Ladwig, der zuvor bei den Crushing CasparsGitarre spielte, den Bass.

Es existieren heute neun offizielle Studio-Alben, sowie eine Doppel-Live-CD und zwei Live-Videos.

Live entwickelt sich die Band zu einem richtigen „Renner“. Ehrlich vermitteltes Lebensgefühl voller textlicher und musikalischer Dynamik verschmilzt mit einem wilden Pogo-Reigen vor der Bühne

 

Termin: Fr, 18.11.16; 21.00
Kosten: VVK: 19 € (zzgl. Gebühr); AK: 24 €
KULTURTICKET: 9 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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BalticSeaChild

„BalticSeaChild“ ist Irish Folk in klassischer Besetzung (git, dr, acc, banjo, violin, bs, vox), der trotzdem hier und da irgendwie moderner klingt als das, was man normalerweise erwartet. Auf der einen Seite jede Menge gute Laune und auf der anderen Balladen. Und dazwischen – nichts!

Wenn es im Bein zuckt oder im Herz schmerzt, kann man nicht alles falsch gemacht haben. Songs die zum Mitwippen und Tanzen einladen, das ist das Motto, das sich durch das ganze Album und die Konzerte zieht: „BalticSeaChild“ haben Spaß und das macht Spaß!

 

Termin: Sa, 19.11.16; 21.00
Kosten: VVK: 19 € (zzgl. Gebühr); AK: 24 €
KULTURTICKET: 9 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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Funny van Dannen

Funny van Dannen ist Musiker, Maler, Schriftsteller und Familienvater. Seine Arbeiten sind liebevoll durchgeknallt, engagiert, naiv und immer an der Grenze zum Trivialen.

1995 erschien seine erste Platte, Clubsongs wurde unter anderem im Goldenen Pudel Club in Hamburg aufgenommen. Ab 1999 arbeitet er regelmäßig mit den Toten Hosen zusammen, deshalb erscheinen nach 2007 seine Alben auf dem Label der Hosen JPK. Insgesamt wurden 15 CDs veröffentlicht, darunter zwei Hörbücher und eine Best-Of-Platte mit Songs, die von Ironie und Sarkasmus nur so brodeln und durchaus Funny Namen haben, z.B. Adele Tschüssikowski, Blutige Halme, Menschenverachtende Untergrundmusik, Herzscheiße, Humankapital oder Unterhosenauto.

Am 29.7.2016 erscheint sein neues Album „come on – Live im Lido“, das 20 brandneue seiner typischen humorvollen, melancholischen Songs versammelt und im Herbst 2015 in Berlin live aufgenommen wurde. Funny van Dannen präsentiert sich hier einmal mehr in Höchstform. Tolle Melodien und Texte über sämtliche Höhen und Tiefen des Lebens, die einen zum Lachen oder Weinen bringen können, häufig beides zur gleichen Zeit.

Und wie immer sind seiner Themenauswahl auch auf „come on“ wenig Grenzen gesetzt. U.a. erfahren wir endlich das Geheimnis von Fußball: Nämlich „Latente Homosexualität“

Für die Freunde seiner Kunst wird das Veröffentlichungsdatum ohnehin ein Festtag sein, aber auch alle, die sonst nichts so viel zum Lachen haben oder ganz allgemein subtile musikalische Erleuchtungen schätzen, sollten sich das Erscheinungsdatum und vor allem den Konzerttermin rot im Kalender markieren.

 

Termin: Sa, 03.12.16; 20.00
Kosten: VVK: 21 € (zzgl. Gebühr); AK: 24 €
KULTURTICKET: 11 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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The Burning Hell

sind inzwischen wahrlich keine Unbekannten mehr in Göttingen. Auf vielen verschiedenen Bühnen brachten sie bereits die – größere oder kleinere – Menge zum Toben – zuletzt im Sommer 2015 auf der obscure-Sommerbühne im Dots-Innenhof. Nun kommen sie erstmals in die musa und es ist endlich Platz für alle, die sie hören wollen!!
The Burning Hell ist das Alter Ego des kanadischen Songwriters Mathias Kom. Um ihn herum scharte sich seit 2007 eine zunächst lose, handverlesene Gruppe von Musikern, mittlerweile, seit ihrem 2013er Album "People" (BB*ISLAND/Cargo) hat sich daraus eine feste Band geformt. Kom sprechsingt (oder ist das schon Rap?) in schönstem Bariton, und gibt damit klar den Rhythmus der Songs vor. Musikalisch ist das eine Art Folk-Pop-Indie-Rock, in klassischer Rockbesetzung, inklusive leadgitarrist. Ein charakteristisches Extra beim Sound von The Burning Hell ist Ariel Sharratt´s Klarinette. Das INTRO Magazin hat es mal als "Rumpel-Indie-Stadionrock und Schokokuss-Armageddon" beschrieben, und meint weiter: "Früher nannte das die Regierung Schröder noch Antifolk. In jedem Fall hat man es hier mit einer fantasievollen Haus-Party zu tun, die vom Geist der beteiligten Künstler (..) sehr gut lebt."Die Texte, wundersam-poetisch und humorig, sind voll scharfsinniger Beobachtungen, "a lesson in wit and nuance" urteilt das englische UNCUT Magazin. Und die Kollegen von Q nennen Kom einen People´s Poet, mit einer Weltsicht, die uns wissen läßt, daß gelegentlich auch die Guten gewinnen. Eincharakteristisches Extra gibt´s auch bei den Texten: immer wieder auftauchende Pop(star)referenzen -ob diesmal Jean Beaudrillard mit Public Enemy rappt, Elvis Presley Hand in Hand mit Michael Jacksonim moonwalk-modus dem Ende zustrebt, oder ein nahezu vergessenes one-hit-wonder wie Men WithoutHats als Katalisator jugendlicher Pop-Initiation herhält. War ihr letztes Bandalbum "People" noch verschiedenen Typen gewidmet, vom "Industrialist" über den "Travel Writer" bis zum "Amateur Rapper", steht auf „Public Library“ jeder der wortreichen Songs für eine Literatur-Sparte. Ordnung muss sein. Die Songs als Shortstories auszugeben bringt Kom´s ausnehmende Qualität als wortgewandten Geschichtenerzähler mal wirklich auf den Punkt. Da gibt’s einen Krimi, eine Musikerbiographie. Eine Liebesroman darf nicht fehlen, aber auch Science Fiction nicht...
Musikalisch ist es etwas ruppiger, rumpeliger als der Vorgänger - gleichzeitig gibt’s mehr Oppulenz und Variation auf der Bläserseite (Ariel). The Burning Hell bleiben weiterhin empfohlen für Freunde der besten Momente von The Wave Pictures, Adam Green, Jonathan Richman, Jeffrey Lewis etc. Und für alle Freunde von The Burning Hell, von Mathias´ markanter Bariton-Stimme, seinem scharfsinnigen Humor. Und dem beherzten, mitreißenden Verve mit dem die Band gerade in letzter Zeit live aufspielt. 
Jetzt ist die Band wieder in ihrem natürlichen Habitat - dem Tourbus anzutreffen. Seit den Anfängen touren sie ausgiebig, spielen mit großem DIY-Ethos in Wohnzimmern, Bars, Clubs oder einer Nervenheilanstalt in der französischen Provinz. Selbst einen Weltrekordversuch haben sie hinter sich: 10 Konzerte in 10 Ländern innerhalb von 24Stunden. Ölt eure Stimmern, möge die Show beginnen!

Termin: Mo, 12.12.16; 20.00
Kosten: VVK: 13 € (zzgl. Gebühr); AK: 15 €
KULTURTICKET: 3 € (VVK)!!!
Ort: musa-Saal

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