Satzung

des musa e.V.s

in der Fassung vom 17. März 1995

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen "musa e.V." (MUSikArbeitsgemeinschaft) mit Sitz in Göttingen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck

Der Verein bezweckt die Förderung  sinnvoller Freizeitgestaltung auf  musikalischem und sonstigen kulturellen Gebieten, insbesondere im Bereich der Jugendpflege. Hierzu macht er aktuelle Angebote, u.a. zur Musikerziehung, musikalischen Weiterbildung und Musikausübung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und soll keine Gewinne erzielen. Etwaige erzielte Überschüsse dürfen nur im Sinne des Vereinszwecks verwendet werden.

Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder oder ehrenamtliche Funktionsträger keine finanziellen Zuwendungen und keine Gewinnanteile aus Mitteln des Vereins erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können natürliche, auch Minderjährige, und juristische Personen werden. Über den Antrag auf Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand, im Zweifelsfall die Mitgliederversammlung.

Die Mitglieder entrichten Beiträge, deren Höhe der Vorstand festsetzt. Die natürlichen Mitglieder sollen ihren Möglichkeiten entsprechend an den Unternehmungen des Vereins teilnehmen und kontinuierlich an deren Vorbereitung und Durchführung mitwirken.

Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Erklärung an den Vorstand (mit einer Frist von 3 Monaten zum 31.12. des Jahres), durch Ausschluß oder durch Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen mit deren Auflösung. Über den Ausschluß entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit; vor der Entscheidung ist dem betreffenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

 

§ 4 Organe

Organe des Vereins sind Mitgliederversammlung und Vorstand.

 

§ 5 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet mindestens dreimal jährlich statt; die erste Mitgliederversammlung des Jahres ist die Hauptversammlung.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand durch schriftliche Einladung unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Es muß dazu eingeladen werden, wenn der zehnte Teil der Mitglieder die Berufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt. Beschlußfähig ist die Mitgliederversammlung, wenn die Einladung mindestens 20 Tage vorher erging.

Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und bestimmt die Vereinspolitik mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Satzungsänderungen mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen, mindestens aber in der Mehrheit der eingeschriebenen Mitglieder. Eine Vertretung in der Stimmabgabe ist zulässig.

Die Mitgliederversammlung kann Arbeitsgemeinschaften bilden und mit Aufgaben betrauen.

Über die Mitgliederversammlung sind schriftliche Protokolle anzufertigen und vom Vorstand abzuzeichnen.

 

§ 6 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem 1., 2. und 3. Schriftführer. Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind jeweils 2 Vorstandsmitglieder gemeinsam.

Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung, die Ausführung der Mitgliederbeschlüsse, die Verwaltung des Vereinsvermögens sowie die Eröffnung und Leitung der Mitgliederversammlung. Er wird von der Hauptversammlung für das folgende Kalenderjahr gewählt und bleibt bis zu dessen Ende im Amt, es sei denn, die Mitgliederversammlung setzt einen neuen Vorstand ein.

Bei längerfristiger Verhinderung eines Vorstandsmitgliedes (z.B. längere Krankheit) ist der Restvorstand berechtigt, ein neues Vorstandsmitglied zu benennen. Dieses benannte Mitglied muß von der nächsten Mitgliederversammlung bestätigt werden. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand kann Arbeitsgemeinschaften bilden und mit Aufgaben betrauen. Der Vorstand gibt sich selbst eine Geschäftsordnung.

 

§ 7 Auflösung

Auflösung erfolgt durch Beschluß der Dreiviertelmehrheit aller Mitglieder auf einer besonderen Mitgliederversammlung. Diese ist mit Monatsfrist zu laden und als Auflösungsversammlung zu kennzeichnen.

Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen satzungsmäßigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere Körperschaft, die das Vereinsvermögen zur Jugenderziehung, vornehmlich zur musikalischen Fortbildung, zu verwenden hat.