Sie sind geschafft...die Corona-Ostern.

Sie sind geschafft...die Corona-Ostern.

Und weiter geht's.

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Kulturnews
13. April 2020
...seltsame Ostern waren das.

Mütter und Väter hoppelten in den Morgenstunden durch die Gärten oder Wohnungen und versteckten bunte, dicke und Schoko-Eier. Das Wetter war mega, Ausflüge wurden mit der verbliebenen Kernfamilie, dem Orgateam oder mit dem Menschen, der sich seit Wochen in der Nähe befindet, gemacht. Es war also fast alles wie immer. Fast.

Das Osterfeuer fehlte, das germanisch-heidnische Event, dass alle Ungläubigen und auch Gläubigen an einen Ort zieht, um die Sonne -nach einem langen Winter freudig, mit einem alkoholischen Getränk in der Hand- zu begrüßen. So ist es seit dem 11. Jahrhundert in Deutschland Tradition.

Irgendwie sind Osterfeuer immer magisch, Wünsche werden in den Himmel geschickt, blöde Gedanken mitverbrannt und Neues willkommen geheißen.

Diesmal fiel es aus. Was bleibt, sind die Fragen.

Was bringt dieses Jahr? Was kommt? Wie geht es weiter?

Die Kontaktsperre muss verlängert werden, Schulen weiter zubleiben, sonst war alles umsonst und absurd. Oder?

Aus dem Bereich der Kultur und Kreativen, der Clubs und der Nachtlebenbetreiber kommt große Enttäuschung und Wut. Die Ministerien für Wissenschaft und Kultur haben bisher versagt. Überall resignierte Menschen in der freien Szene, der Szene, die uns die Nächste versüßt, die Menschen lachend, nachdenklich, glücklich, durchgetanzt, bewegt und systemrelevant ins Bett gehen lassen. Deren Fazit: Arbeitslosigkeit, Künstler- und Clubsterben. Aufgeben. Was dann folgt, ist Armut. Kulturarmut!
Uns -der musa - hilft Kurzarbeit, aber wie lange? Wann ist da das Geld alle?

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Spahn seinen Gesundheitssektor gut vertritt. Dass, Wirtschaft und Banken gut dastehen ...wie immer. Dass Unternehmensberatung auch gutes Geld bekommt. Dass für Bauern sogar Leute eingeflogen werden...aus Rumänien. Und dass Kinder in Griechenland gelassen werden. Dass das Umweltministerium gar nix mehr sagt nach dem Motto: "Klimaschutz - das Coronaauslaufmodell?"
Und: dass, die Rechten lauern.

Schnipsel

musa (bedingt) barrierefrei

Die musa ist für Menschen mit Handicap bedingt geeignet.

- Auf der Nordseite des Gebäudes befindet sich der barrierefreie Eingang mit Rampe und Fahrstuhl, mit dem du in das OG kommst - also unseren Veranstaltungssaal bei Konzerten und Partys selbstständig erreichen kannst.

- Tagsüber und während unserer Geschäftszeiten bitten wir dich, uns über dein Kommen zu informieren (Büro: 0551 - 64353). Wir müssen öffnen, damit du das EG, das erste Stockwerk, die Kursräume, den Salon und das Büro bequem per Fahrstuhl erreichen kannst.

- Salonfeiern sind in der Regel geschlossene Veranstaltungen bis auf PowerDance, zu denen du dich anmelden musst oder jemanden findest, der unserer Thekencrew Bescheid geben kann.

- Wir arbeiten an einer Lösung für Kurse und WS in den Abendstunden.

- Zwei behindertengerechte, ausgebaute Toiletten im EG und OG und eine Dusche sind vorhanden. Im OG ist die Toilette nur von der rechten Seite zugänglich.

Folge diesem Link für die Wegbeschreibung!

musa U18

Noch nicht volljährig?

Druck die Vollmachtsübertragung aus und lass sie von einem Erziehungsberechtigten unterschreiben. Dennoch gilt: Du brauchst eine "Aufsichtsperson über 18 Jahre" an deiner Seite!

KULTURTICKET - YES! Es geht weiter...

Liebe Studierende, danke für eure Wahl...

ihr erhaltet auf (fast) alle Konzerte und Veranstaltungen einen Rabatt von Euro 10,-! Die Kontinente sind weiter freigeschaltet.

Sozialcard-Inhaber*innen

WELCOME - ab sofort könnt ihr auf den 10,- Euro-Rabattbutton klicken, wenn ihr euch ein Ticket kaufen möchtet

Im Sinne des Klimas...

Wir bitten um klimaneutrale Anreise! Kommt mit dem Fahrrad, zu Fuß, dem Skateboard, Bus oder mit einem Kanu. Hauptsache nicht mit dem Auto! Danke, eure musa

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