Montreal

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6.5.2022 - Support: GoGo Gazelle

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Kulturnews
11. April 2022

Hamburg. Rote Flora. Noch ne Molle? Während andere Halbstarke von der Elbe sich ihre Straßenpunkattitüde direkt in den Nietengürtel ritzen konnten, irrten die drei Jungs von Montreal noch im vorstädtischen Bermudadreieck zwischen Sportverein, Mofa-Gang und Schultheater umher. Zum Glück entdeckten die Nordlichter schnell die Musik als einzig akzeptable Freizeitbeschäftigung und ihr Ticket raus aus dem Elend zwischen Wodka-Sprite, Kunstlederjacken und Autoscooter-Pop. Im Jahr 2003 machten Yonas, Hirsch und Max Power schließlich die Band „Montreal“ auf ("Band aufmachen": Unwort der Jahre 1994-1998), zwei Jahre später erschien bereits ihr erstes Album „Alles auf schwarz“. Seitdem folgten über 800 Konzerte in 19 Ländern, unter anderem mit der Bloodhound Gang, Madsen, Slime, Royal Republic und Ignite. 

Ihr bisher größtes Lob bekam Montreal einst von den Rocktitanen der Münchener Freiheit, die sagten: „Unsere Begeisterung hält sich sehr in Grenzen - nur unser Schlagzeuger Renny findet's gut." Und jeder weiß: Wer die Münchener Freiheit gegen sich hat, ist auf der richtigen Seite. Und Renny räumt den Magen auf. (Dieser Satz war leider keine Werbung) 

Im Jahr 2011 gründete „Montreal“ dann schließlich das Label „Amigo Records“ um fortan ihre Musik ganz nach den eigenen Vorstellungen veröffentlichen und verbreiten zu können. Das jüngste Album der Band „Hier und heute nicht“ erschien 2019, bescherte mit Platz #14 die höchste Chartplatzierung der Vita und hat mit der dazugehörigen, fast überall ausverkauften Tour untermauert, dass „Montreal“ doch tatsächlich ins nächste Level gestolpert ist und pickepacke volle Konzerte in namhaften Clubs wie der Hamburger Großen Freiheit 36 und der Live Music Hall Köln nicht nur punktuelle Glücksgriffe waren. 

2020 sollten 2 weitere „Hier und heute nicht“ Tourblöcke und ein Sommer mit 25 Festivals kommen, doch daraus wurde bekanntlich nichts. Die unverhofft große Lücke im Terminkalender hat die Band umgehend genutzt und einen lange umher getragenen Plan in die Tat umgesetzt: am 28.08.20 erscheint exklusiv über den eigenen Webshop die EP „Mit fremden Federn“ auf der „Montreal“ 6 Lieder von befreundeten, aber inzwischen aufgelösten Bands interpretieren und somit den alten Weggefährten auf süß ein Denkmälchen setzen. Alle bekommen neue Musik aufs Ohr, die alten Kollegen können sich über etwas GEMA-Kohle freuen und „Montreal“ droht nicht einzurosten und kann im unerträglich ruhigsten Jahr der Bandgeschichte ne Platte raushauen – Win Win Win Situation nennt man das dann wohl. 

Schnipsel

musa (bedingt) barrierefrei

Die musa ist für Menschen mit Handicap bedingt geeignet.

- Auf der Nordseite des Gebäudes befindet sich der barrierefreie Eingang mit Rampe und Fahrstuhl, mit dem du in das OG kommst - also unseren Veranstaltungssaal bei Konzerten und Partys selbstständig erreichen kannst.

- Tagsüber und während unserer Geschäftszeiten bitten wir dich, uns über dein Kommen zu informieren (Büro: 0551 - 64353). Wir müssen öffnen, damit du das EG, das erste Stockwerk, die Kursräume, den Salon und das Büro bequem per Fahrstuhl erreichen kannst.

- Salonfeiern sind in der Regel geschlossene Veranstaltungen bis auf PowerDance, zu denen du dich anmelden musst oder jemanden findest, der unserer Thekencrew Bescheid geben kann.

- Wir arbeiten an einer Lösung für Kurse und WS in den Abendstunden.

- Zwei behindertengerechte, ausgebaute Toiletten im EG und OG und eine Dusche sind vorhanden. Im OG ist die Toilette nur von der rechten Seite zugänglich.

Folge diesem Link für die Wegbeschreibung!

24.2.2024, 17 Uhr

Das Bündnis gegen Femizide Göttingen kämpft gemeinsam gegen Femizide und Gewalt an Frauen und queeren Personen.

STOPP! Keine (Tote oder Verletzte) mehr!

Zum Film:

„#Female Pleasure“ begleitet fünf mutige, starke, kluge Frauen aus den fünf Weltreligionen und zeigt ihren erfolgreichen, risikoreichen Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität und für ein gleichberechtigtes, respektvolles Miteinander unter den Geschlechtern.

Bewegend, intim und zu jedem Zeitpunkt positiv vorwärtsgewandt schildert „#Female Pleasure“ die Lebenswelten von Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav und ihrem Engagement für Aufklärung und Befreiung in einer hypersexualisierten, säkularen Welt.

musa U18

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KULTURTICKET - YES! Es geht weiter...

Liebe Studierende, danke für eure Wahl...

ihr erhaltet auf (fast) alle Konzerte und Veranstaltungen einen Rabatt von Euro 10,-! Die Kontinente sind weiter freigeschaltet.

Sozialcard-Inhaber*innen

WELCOME - ab sofort könnt ihr auf den 10,- Euro-Rabattbutton klicken, wenn ihr euch ein Ticket kaufen möchtet

Im Sinne des Klimas...

Wir bitten um klimaneutrale Anreise! Kommt mit dem Fahrrad, zu Fuß, dem Skateboard, Bus oder mit einem Kanu. Hauptsache nicht mit dem Auto! Danke, eure musa

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