Murals für die Weststadt

Murals für die Weststadt

oder Street Art im Riesenformat. Die Weststadt ist ein Quartier, das mehr Zusammenhalt und Farbe gebrauchen kann. Vier Bildende Künstler*innen gestalten vier Hausfassaden. Nr. 3 der Reihe WESTSTADT HOCH 25

oder Street Art im Riesenformat. Die Weststadt ist ein Quartier, das mehr Zusammenhalt und Farbe gebrauchen kann. Vier Bildende Künstler*innen gestalten vier Hausfassaden. Nr. 3 der Reihe WESTSTADT HOCH 25

Weststadt
21. April 2022

Murals für die Weststadt

oder Street Art im Riesenformat

Die ersten beiden Fassaden sind in 2021 entstanden: Während im Rosmarinweg 22-24 Gesichter der Menschen aus der Nachbarschaft die Wand zieren, malt in der Pfalz-Grona-Breite 12 Patricia Saavedras Kunstfigur RaMona die Wand an.

Jetzt sind die Fassaden im Königsstieg 87, gestaltet von Agatha Czarny und Dennis Mau, und im Rosenwinkel 47, gestaltet von Käff, an der Reihe. Bis Mitte Mai werden alle vier Murals fertiggestellt sein. Und dann wird gefeiert!

Am Sonntag, dem 15.05.22 feiern wir von 15.00-18.00 Uhr ein großes Nachbarschaftsfest in den Gärten und auf den Grünflächen bei den Häusern. Alle Anwohner*innen sind eingeladen ihre Gartentische und -stühle herauszuholen. Kaffee und Kuchen müssen natürlich auch sein, vielleicht hat jemand sogar Lust zu grillen. Beim gemütlichen Beisammensitzen kann dann über die Fassadenkunstwerke und natürlich über alles andere geplaudert oder gefachsimpelt werden, die Künstler*innen werden auf jeden Fall dabei sein. Wer möchte, kommt auf einen Stadtteilspaziergang zu den anderen Murals mit. Die Rundgänge starten um 15.30 Uhr und um 17.00 Uhr an der Fassade Pfalz-Grona-Breite-Breite 12. Hier findet auch eine Siebdruck-Aktion von 15.00-18.00 Uhr statt: Fassaden-Künstlerin Patricia Saavedra und Siebdruck-Künstlerin Anneke Neumann aus dem Atelier No. 9 in der musa bieten an, Ameisen, die wuseligen kleinen Hilfskräfte von RaMona, auf mitgebrachte Materialien (Papier, Pappe, T-Shirts, Beutel, Taschen etc.) zu drucken.

Zum Hintergrund: Entstanden ist die Idee zum Projekt im Winter 2021, in der Zeit des zweiten Lockdowns. Besonders in dieser Zeit, in der die Vereinzelung das einzig wirksame Mittel gegen Corona schien, sollten bunte Fassaden ein Lichtblick in der Tristesse des Alltags sein. Vier Häuserfassaden in der Weststadt sollten von vier Künstler*innen gestaltet werden. Das Thema ist „Zusammenhalt“, die Techniken reichen von Graffiti über Portraitmalerei und Schablonen-Graffitis bis hin zu großen Wandgemälden. Aus Gesprächen mit Bewohner*innen werden Ideen und Motive entwickelt.

In Göttingen sind diese „Murals“, die legale und großformatige Form der Street-Art-Kultur, kaum zu finden, aber wir hoffen, dass sich das mit diesem Projekt ändert. Wohnungs- und Baugesellschaften, Immobilienfirmen, Fabrikeigentümer*innen und Stadtplanung können dazu beitragen, dass sich ein Quartier mit sozialen Problemen in eine Freiluft-Kunstgalerie verwandelt: kostenlos, barrierefrei und nicht zuletzt coronaregelkonform.

Murals sind außerdem häufig die Vorboten für eine junge Kunstszene, die sich in schwierigen Vierteln ansiedelt und die Initialzündung in Richtung Wandel geben kann.

Ein solches Viertel will auch die Weststadt in Göttingen werden. Allerdings benötigt die Kunst- und Kulturszene im Moment Unterstützung auf allen Ebenen, um sichtbar zu bleiben, den Glauben an den eigenen Wert zu behalten und ihre Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu unterstreichen.

Gefördert von: Susanne und Gerd Litfin Stiftung, Landesverband Soziokultur Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, Göttinger Kulturstiftung, Stadt Göttingen

Dieses Projekt ist Teil der 25-teiligen Jubiläumsreihe "WESTSTADT HOCH 25". Anlass ist die 25-jährige Zusammenarbeit der Stadtteilrunde Weststadtkonferenz.

Patricia Saavedra bei Instagram

projekt-murals-logoleiste.png

GT 05.10.21 Mural Patricia Saavedra

GT 10.12.21 Mural Dylan Sara

GT 02.05.22 Mural Agatha Carny und Dennis Mau

GT 07.05.22 Mural Käff

Schnipsel


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