Westside Culture Clash (2017/2018)

Westside Culture Clash (2017/2018)

Weststadtkonferenz und musa - Das Kulturzentrum präsentieren: Eine Integrationskomödie mit 170 Mitwirkenden

Weststadtkonferenz und musa - Das Kulturzentrum präsentieren: Eine Integrationskomödie mit 170 Mitwirkenden

Weststadt
3. Mai 2019

„Westside Culture Clash – Für die Familie“

Das hat Chief Kato gerade noch gefehlt: Seine nervige Familie verlangt von ihm Botengänge im Dienste der Nächstenliebe in Flüchtlingsunterkünfte, während er versucht, seine Gang in den Griff zu bekommen. Denn geplant ist eine große Sache in der Schule – an markigen Sprüchen fehlt es in dem Chaos-Trüppchen nicht, dafür aber an IT-Fachkompetenz für den großen Coup. Da taucht aus dem Nichts die geheimnisvolle Tanita auf, die sich partout nicht verscheuchen lassen will. Und die ganze Gruppe aufmischt.

Political Correctness sucht man umsonst in „Westside Culture Clash“, dafür findet man eine Menge Herz, einen mitreißend schrägen Soundtrack und sensationelle Tanz- und Akrobatikeinlagen in diesem Film, der Integrationsklischees, kulturelle Vorurteile und die Jugend von heute mit viel Spaß aufs Korn nimmt. Aber so richtig.

Irgendwo zwischen britischer Culture-Clash-Komödie, indischem Bollywood, US-amerikanischer Westside Story und den deutschen „Fack ju Göhte“-Filmen befindet sich „Westside Culture Clash“. Erzählt wird eine Geschichte über eine geflüchtete junge Frau, die sich einer Gang aus Migrant*innen anschließt. Eine Liebesgeschichte bildet die Folie für Konflikte und Stereotype, die sich um Herkunft und Integration drehen.

Auch musikalisch prallen Welten aufeinander. Für die Förderung von „Offenohrigkeit“ zwischen Kulturen und Generationen hat das Projekt in 2017 den „Förderpreis Musikvermittlung“ des Musiklands Niedersachsens und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung gewonnen, denn „es ist alles andere als selbstverständlich, dass Hiphopper mit einer Seniorentanzgruppe, einem interkulturellen Orchester und einem Fanfarenzug zusammenarbeiten“ (Prof. Dr. Johannes Voit in seiner Laudatio bei der Preisverleihung).

Der 80-minütige Film mit schrägem Soundtrack und professionellen Musikvideos, sensationellen Tanz- und Akrobatikeinlagen und lauter auf die Schippe genommenen Integrationsklischees wurde im Sommer 2018 vier Mal an unterschiedlichen Orten erfolgreich präsentiert.

Sonja Elena Schroeder (Regie und Skript), Janina Lieseberg (Skript und Musik), Adrian Buchner (Produktion und Komposition Musik), Thomas Kirchberg (Kamera und Schnitt)

Gabi Radinger (Produktionsleitung, musa – das Kulturzentrum)

Fotograf: Thomas Kirchberg

Schnipsel

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