musa-Schultanzwochen
musa-Schultanzwochen
Seit über 25 Jahren bereiten Tanzvermittler*innen des Kulturzentrums musa Kindern und Jugendlichen - vor allem in Grundschulen - unvergessliche Tanzerlebnisse.
Seit über 25 Jahren bereiten Tanzvermittler*innen des Kulturzentrums musa Kindern und Jugendlichen - vor allem in Grundschulen - unvergessliche Tanzerlebnisse.
musa-Schultanzwochen - eine Tanz-Projektwoche mit musa-Tanzpädagog*innen
Und das funktioniert so: Kinder erhalten im Klassenverband eine Woche lang während der Schulzeit zwei Stunden täglich Tanzunterricht in der Schule. Besonders angesprochen sind Grundschulen, weiterführende Schulen können aber auch eine Schultanzwoche buchen. Die „Fächer“: Modern Dance, HipHop Dance, K-Pop Dance, Breakdance, "Glöckchentanz", der brasilianische Kampfkunsttanz Capoeira und African Dances. Mitmachen können 4-8 Klassen pro Schule. Am Schluss steht freitags eine Aufführung, in der sich die Kinder gegenseitig (und auch ihren Eltern) ihre jeweilige Tanz-Art zeigen. Hier geht es nicht um Noten und Leistung, sondern um das Gefühl für den eigenen künstlerischen Ausdruck, den Spaß an der Sache und eine Sensibilisierung für die Vielfalt im Tanz. Aber nicht nur die Kinder lernen: Lehrkräfte und Eltern entdecken möglicherweise ganz neue Seiten an "ihren" Kindern.
Pro Jahr finden im Durchschnitt 12 Schultanzwochen in Südniedersachsen, Hessen und Thüringen statt, bei denen Musik und die gemeinsame Bewegung in kultureller Vielfalt im Mittelpunkt stehen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir dieses Angebot nur Schulen machen können, die nicht weiter als eine Autostunde von Göttingen entfernt sind, da unser Schultanz-Team die Fahrt täglich machen muss.
Pro teilnehmender Gruppe (Gruppengröße: 15-25 Schüler*innen) berechnen wir 490,00 Euro. Darin sind die Kosten für die Aufführung am Freitag enthalten. Das Projekt wird in der Regel von den Eltern der teilnehmenden Kinder finanziert (Teilnahmebeitrag), möglich ist natürlich auch eine Beteiligung durch die Fördervereine an den Schulen. Schulen, die im niedersächsischen Startchancen-Förderprogramm sind, können wahrscheinlich die Tanzwoche aus den Fördermitteln des Programms finanzieren, denn das Programm fördert explizit Angebote mit außerschulischen Partnern (Säule 2).
Wir können die Schultanzwochen leider nur im Umkreis von 60 km Entfernung von Göttingen anbieten.
Nähere Informationen im musa-Büro bei Anneke Neumann oder Gabi Radinger:
Tel.: 0551 64353 Bürozeiten: Di & Fr 10:00-13:00 Uhr und Do 10:00-17:00 Uhr
E-Mail: kultur@musa.de
Unser Tanzangebot:
African Dances
sind lebendige, rhythmische Ausdrucksformen, die tief in der Kultur Afrikas verwurzelt sind. Sie reichen von traditionellen Tänzen, die Geschichten erzählen, bis hin zu modernen, energiegeladenen Bewegungen, die die Lebensfreude und den Gemeinschaftsgeist feiern. Mit ihren kraftvollen Rhythmen, der schnellen Fußarbeit und fließenden Körperbewegungen sind African Dances ein faszinierender Mix aus Geschichte, Kultur und purer Energie. Die Kinder tauchen ein in die Welt der afrikanischen Tänze und lassen sich von der mitreißenden Dynamik begeistern.
Breakdance/ B-Boying/ B-Girling
Die Kinder lernen hier den tänzerischen Aspekt des Breakdance. Die wesentlichen Elemente dabei sind: Toprocks (Schritte im Stehen), Footworks (Schritte auf dem Boden), Freezes (Einfrieren einer Bewegung) und Powermoves (Drehbewegungen). Die Bewegungsabläufe sind oft akrobatisch und erfordern vollen Körpereinsatz.
Capoeira
ist eine afro-brasilianische Kunstform, in der Kampfkunst, Musik und Tanz verschmelzen.
Um einen Kreis herum (portugiesisch: Roda) wird Musik gemacht, geklatscht und gesungen, innerhalb des Kreises spielen zwei Capoeiristas mit Tritten, Ausweichbewegungen, Finten und Akrobatik. Ein ritueller Kampf-Tanz entsteht. Die Roda ist ein Spiel, ein Dialog ohne Worte und improvisiert zum Rhythmus der Musik.
„Glöckchentanz“
Mit Glöckchen an den Fußgelenken trommeln wir mit den Füßen kraftvolle Rhythmen auf dem Boden. Verbunden mit kunstvollen Arm- und Handbewegungen und Drehungen, ausdrucksvoller Mimik und Geschichten wird daraus der Klassische Nord-Indische Kathak-Tanz. Gelernt wird in einer Atmosphäre innerer Sammlung statt Konkurrenz – wie beim Yoga. Auch moderner Bollywood-Film-Tanz spielt eine Rolle.
Hiphop Dance
oder auch Street Dance ist der Tanz von der Straße, der sich seinen Weg in die Videos der Stars gebahnt hat. Getanzt wird zu trendigen Hiphop-Beats im Stil des Videoclip-Dancing. Das Rhythmusgefühl wird dabei genauso trainiert wie die Bewegungskoordination.
K-Pop: Tanzen wie die Idols
K-Pop ist ein aktueller, energiegeladener Tanzstil aus Korea, der Musik, Rhythmus und moderne Bewegungen verbindet. Die Kinder lernen leicht verständliche Schrittfolgen und spannende Formationen – orientiert an beliebten Songs und Choreografien der aktuellen K-Pop Gruppen.
Modern Dance
ist das Entdecken eigener Tanz- und Bewegungsformen als Ausdruck unseres Wesens. Ziel ist es, viele Bewegungsabläufe im Einklang mit der Musik kennenzulernen, um ein besseres Verständnis sowie eine größere Sicherheit und Freiheit im Umgang mit dem eigenen Körper zu haben.